Posts mit dem Label Kreiszeltlager werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kreiszeltlager werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. Juli 2016

Zeltlager Tag 7 - Die Luft ist raus

Letzter Tag! Man merkt so langsam die Strapazen des Zeltlagers. Alles lag nur noch rum, schonte Körper und Geist. Teilweise überwog auch die Vorfreude auf zu Hause.

Kaum einer war noch zu sportlichen Aktivitäten zu motivieren, aber ab und an fand sich trotzdem noch ein Grüppchen. Es wurde viel gebastelt, viel Soduku gespielt und einfach nur gequatscht.

Auch wurde mit den ersten Abbaumaßnahmen begonnen und das Gatower Zeltlagergebiet merklich verkleinert. Und dann kam es doch: das Gewitter! Das erste des Zeltlagers, leider pünktlich zur Abbauphase. Und leider wurden wir etwas in Mitleidenschaft gezogen. Hinter uns entstand ein kleiner Fluss, der merklich unsere Zelte bedrohte zu überfluten. Aber durch gekonnten Einsatz unserer Jugendlichen wurde schlimmeres verhindert.


Nun heißt es am letzten Tag: anpacken, abbauen und auf nach Berlin!

Freitag, 29. Juli 2016

Zeltlager Tag 6 - Wo kommt nochmal die Milch her?

Am 6. Tag durften wir nochmal in die Wettkämpfe eingreifen. Menschenkicker und "Spiele ohne Grenzen" standen wieder auf dem Programm.

Leider konnten wir uns in keiner Sportart für die Endrunde qualifizieren, so dass das Sportprogramm für uns am Tag 6 ein Ende fand. Dennoch wurde fleißig weiter gebolzt und die Betreuer über den Fußballplatz in einem fairer 5 gegen 10 gescheucht.

Nach dem Mittagessen packten wir spontan unsere 7 Sachen und klärten die über mehrere Tage gewachsene frage: wo kommt eigentlich die Milch her? Es gibt hier doch so viel und auch noch in so vielen Farben und Geschmacksrichtungen. 



Also führen wir nach Dornsode und schauten uns einen Milchbetrieb an, der auf dem neusten Stand der Technik mit automatischen Melkrobotern war. Die Kinder konnten all ihre Fragen zum Thema Milch und Kühe stellen und die ganz mutig auch mal eine Kuh anfassen, sofern man es schaffte den Respekt vor den Tieren zu überwinden.


Danach schauten wir uns noch die örtliche Feuerwehr an und mussten feststellen, dass Feuerwehr auch mit viel weniger Luxus, Ausstattung und Gerätschaften funktionieren kann. 

Mit dem üblichen Abendbrot endete dann ein sehr spannender Tag.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Zeltlager Tag 5 - Ein Zeichen für Toleranz

Der 5. Tag war ein ruhiger. Angefangen haben wir wieder mit etwas Sport bei den Wettkämpfen: XXL-Menschenkicker und "Spiele ohne Grenzen" standen auf dem Programm.

Den Nachmittag hatten wir frei. Man merkt das so langsam die Kräfte etwas schwinden. So war Sport nicht mehr die beliebteste Aktivität, sondern eher ruhige Aktivitäten wie basteln und Gesellschaftsspiele.

Leider mussten wir genn abend auch den ersten Regenschauer über uns ziehen lassen. Leider geschah dies pünktlich zur Aktion #Aufleuchten, einem Projekt gegen Rassismus und für Toleranz und Demokratie. Hierbei formten die Jugendlichen den Schriftzug "WIR" und leuchteten dabei mit ihren Taschenlampen in den Himmel.



Ansonsten machen sich auch so langsam die üblichen Zeltlagerkrankheiten breit, wie Halsschmerzen, Husten und Schnupfen, bedingt durch die morgendliche Kälte. Aber bis dato lässt sich niemand unterkriegen und wir waren auch drauf vorbereitet.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Zeltlager Tag 4 - Stadtkinder brauchen die Stadt

Gestern nutzten wir den Tag um dem Lager mal zu entfliehen und fuhren für einen Tag nach Bremerhaven.

Im Auswandererhaus, einem Interaktiven Museum in dem man alles anfassen, anhören und ausprobieren kann, informierten wir uns über die deutsche Aus- & Einwanderungsgeschichte. Es war interessant anhand von Ausstellungsstücken und neuen Medien den Weg der Auswanderer nach zu vollziehen & einen Eindruck von den Beschwernissen quasi hautnah zu erleben.

Danach ging es noch auf eine kleine Rundtour durch die Hafenbecken von Bremerhaven, gefolgt von etwas Zeit zur freien Verfügung, die unterschiedlich genutzt wurde. Manch einer füllte seinen Süßigkeitenvorrat wieder auf, andere nutzten die Zeit für ein Mittagessen und einen kleinen Spaziergang.

Auf dem Rückweg machten wir noch eine Runde durch den Überseehafen, in dem uns ein engagierter Mitarbeiter der Fahrbereitschaft netterweise noch bei ein paar Zwischenstopps etwas über den Hafen und die Abläufe erzählte.

Dienstag, 26. Juli 2016

Zeltlager Tag 3 - Es lebe der Sport

Der dritte Zeltlagertag stand ganz im Zeichen des Sports - am Vormittag durften wir uns in den nächsten fünf Spielen von "Spiele ohne Grenzen" messen.
Es waren etliche Wasserspielchen dabei, was bei den Temepraturen auch nicht schlimm war und eher eine willkommene Abwechslung.


Aber auch Geschick und Kreativität waren wieder einmal gefragt. Es war also auch wieder für jeden was dabei.

Mittags konnten wir dann endlich unsere Zeltlagerneulinge in unserer Runde ordentlich begrüßen und durch das bestehen einer kleinen Mutprobe auch in selbige Runde fest aufnehmen. Manch einer war danach Sprichwörtlich "Stolz wie Oskar".

Am Nachmittag ging es dann wieder zum Sport. Völkerball stand auf der Tagesordnung. Leider hatten sich nach unserer Anmeldung vor einigen Wochen die Regeln nochmal leicht geändert, so dass leider unsere älteren Jugendlichen nicht mehr teilnehmen durften & die kleineren von uns dann alleine in der Altersklasse Ü15 antreten mussten. Eine etwas missliche und teils auch unfaire Ausgangssituation. Aber es wurde hart gekämpft und nach 3 vernichtenden Niederlagen konnten wir doch überraschenderweise am Ende noch einen Sieg verzeichnen. Meister der Herzen waren wir sowieso schon, da unsere kleinen mit sehr viel Kampf und Engagement zu Werke gingen und alle beeindruckten.



Samstag, 23. Juli 2016

Zeltlager Tag 1 - Die Anreise

Heute war es dann soweit: mit Sack und Pack ging es Richtung Drangstedt!

Während der LKW etwas Glück hatte, auch bedingt durch eine andere Routenwahl und frühere Abfahrt, wurde die Reisegruppe mehrfach auf den Autobahnen aufgehalten, so dass man erst um 14:00 Uhr angekommen ist. Dank der wunderbaren Entladehilfe unserer Freunde von der Jugendfeuerwehr Lamstedt, die bereits den halben LKW entladen hatten, konnte dich recht schnell mit dem aufbauen der Zelte, dem Abstecken des Territoriums & dem Wohnlich machen begonnen werden.


Nach knapp zwei Stunden war das alles aufgebaut, es folgte ein üppiges und deftiges Abendessen und dann die Eröffnungsveranstaltung, bei der sich glücklicherweise alle Redner recht kurz hielten, denn die immernoch hohen Temperaturen forderten uns einiges ab. 

Nun klingt der Abend mit der üblichen Eroffmungsdisco aus und auch die ersten Kontakte werden bereits geschmiedet.

Morgen geht es dann in aller Frühe wieder los: wir berichten weiter!

(Das fertige Reich der Gatower und Lamstedter)